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Die "Frühe Geschichte der Westmark" umfasst primär die Gründung des Herzogtums im cendarischen Kaiserreich.

Gründung Bearbeiten

Vor rund 320 Jahren, im Jahre 672 wurde das Reich Cendara von Unruhen erfasst . Dies führte dazu, dass die Handelsbeziehungen mit dem Norden fast vollständig zum Erliegen kamen.

Die Wirtschaft der Nordmänner indes wurde dadurch ebenfalls tief in Mitleidenschaft gezogen. Als der Kaiser schlussendlich auch im Norden um Beistand bat, schien die Gelegenheit gekommen: Fürst Thorwald Starkarm sammelte eine Armee um sich und setzte Segel, um dem Kaiser die erbetene Hilfe zu leisten. Im Gegenzug forderte er für sich und seine Gefolgschaft Land, um sich niederzulassen. Der Kaiser entsprach dem Wunsch, in dem er Thorwald weite Gebiete an der Westküste versprach, dort, wo der Konflikt am heftigsten tobte. Damit war die Motivation zu Kämpfen auf Seiten der Nordmänner gewährleistet.

Thorwalds Leuten zogen also aus und taten wie ihnen geheissen: Die Aussicht auf Land lockte viele Menschen aus dem Norden, so dass der Heereszug um Jarl Thorwald ein ungeahntes Ausmass annahm.

Mit der Kraft von Menschen, die um ihre Zukunft kämpfen, konnten sie die Unruhen niederschlagen und der Kaiser hielt Wort und gab den Menschen aus dem Norden Land. Im Norden ist diese Hilfe als "Starkarms Südfahrt" bekannt. Mit der Bedingung, den Glauben Pekars anzunehmen, ernannte der Kaiser den Fürsten Thorwald zum Herzog, gab ihm das Land, das nun bezeichnenderweise den Namen Westmark trug, zu Lehen und reihte ihn damit in den Reichsadel ein.

Thorwald Starkarm empfing vom Kaiser als persönliches Geschenk einen edlen Widder. Dies war der Grundstein für die Schafzucht in der Westmark, die ausgezeichnete Wolle sowie das Familienzeichen derer von Westmark: ein stilisierter Widderkopf.

Doch das neue Fürstentum stand vor schwierigen Prüfungen: Auf der einen Seite die einheimische Bevölkerung, die sich mit der neuen Herrschaft schwer tat und dem etablierten Hochadel, der die Neuankömmlinge und damit aus adeliger Sicht unbotmässige Emporkömmlinge nur sehr schwer und teilweise gar nicht akzeptieren konnte.

Willens, sich aus Dankbarkeit dem Kaiser gegenüber und wirtschaftlichem Interesse aus anzupassen, nahmen die Menschen aus der Westmark bereitwillige neue kulturelle und sprachliche Aspekte an. 

Brand in Wasserhausen Bearbeiten

831: Grossbrand in Wasserhausen. Eingeäschert wird die ganze östliche Stadthälfte, 128 Familien werden obdachlos. Brandherd war eine Bäckerei, dessen Mehl nicht vorschriftsgemäss gelagert wurde.

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